"Perfektion beginnt mit der Leidenschaft zum Detail.
Und das können Sie sehen."

- Prof. Andreas Kruger

 

 

Premiumlinsen sind Kunstlinsen die im Rahmen einer Grauen Star Operation oder eines CLE (Clear Lens Exchange) zur Behandlung einer Fehlsichtigkeit eingesetzt werden. Diese Linsen sind High-Tech Produkte und sind dann gefragt, wenn es über die Frage hinausgehen sollte "Möchten Sie nach der Operation eine Fernbrille tragen oder eine Lesebrille verwenden?"

Grundsätzlich gibt es in Österreich keine qualitativ "schlechten" Kunstlinsen. Große Hersteller, wie Johnson & Johnson, ZEISS und Alcon, jedoch verfügen über Jahrzehnte erprobte Materialien und auch die Innovationskraft neue Wege zu gehen. Neue Technologien, wie J&J Synergy oder Eyhance, Zeiss LARA oder LISA, folgen dem geänderten Lebensstil und damit verbundenen Bedürfnissen.

Smarte Mobiltelefone, Tablets und etwa Navis in jedem Fahrzeug sind nicht wegzudenken. Auch der aktive Lebensstil der heute "jungen" reifen Generation veränderte die Wünsche nach Unabhängigkeit, auch von Sehbehelfen wie Lesebrille oder Kontaktlinsen.

Refraktive Chirurgie ist jene Spezialdisziplin in der Augenchirurgie, die sich mit der Fehlsichtigkeit jeder Art und deren Behebung intensiv beschäftigt. Voraussetzung für gute Ergebnisse ist das Verständnis der zum Teil komplexen Optik des Auges und der profunden Kenntnis der verwendeten Premiumlinsen als Alternative zur Laserchirurgie. Unterstütz wird dieses Interesse an der Optik des Auges durch geeignete Messapparaturen und dem Verständnis der Interpretation der damit gewonnenen Datensätze.

Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Fehlsichtigkeit wie die Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit sind geläufige Begriffe. Astigmatismus, oder auf Deutsch griffig „Stabsichtigkeit“ genannt, entzieht sich dann schon gelegentlich tieferem Verständnis. Wichtig in diesem Zusammenhang: ohne einen Astigmatismus über einer Dreiviertel Dioptrie zu korrigieren, ist ein scharfes Sehen weder in der Ferne noch in der Nähe möglich, also wieder eine Brille.

Der graue Star

 

Die graue Star Operation ist die häufigste Operation die am Menschen durchgeführt wird. Sie gehört auch zu den sichersten Operationen. Oft sind nur relativ rasch wechselnde Brillenwerte er erste Hinweis. Der graue Star ist meist keine Erkrankung, sondern eine Alterserscheinung. Es ist aber auch die Chance einen lang ersehnten Wunsch nach Brillenunabhängigkeit wahr werden zu lassen. Somit ist jede Graue Star Operation genau genommen auch eine refraktive Chirurgie, weil ja an der Brechkraft des Auges Veränderungen vorgenommen werden können. Alle unten genannten Premiumlinsen kommen als Ersatz der natürlichen in Frage.

Altersweitsichtigkeit

 

Die Linse macht es. Die Aufgabe der natürlichen eigenen Linse im Auge ist es die Fokussierung auf nahgelegene Dinge zu ermöglichen. Ermüdet diese Kraft mit zunehmendem Altem, ist dies eben nicht mehr möglich. Als Physiologe sagt man: der Nahpunkt wandert vom Auge weg. Es wird eine Lesehilfe benötigt. Meist befindet man dann in einem Altersbereich von 45-50.

Ich bin 40 und brauche schon eine Lesebrille, warum?

Die Kraft der Linse für die Einstellung auf die Nähe ist nicht endlos und lässt eben auch mit dem Alter nach. Wenn Sie einen Teil dieser Kraft verbrauchen um eine bestehende Weitsichtigkeit auszugleichen, fehlt sie eben für das Einstellen auf die Nähe. Scheinbar sind Sie schon früh altersweitsichtig.