Unter dem Begriff iLASIK verbirgt sich die Kombination von Femto-LASIK und wellenfront-gesteuerter Hornhautabtragung. Das "i" steht für "individuell": Durch die Kombination dieser Verfahren können alle Schritte der LASIK-Operation auf Ihren Augen abgestimmt werden und führt so zu einem optimierten Ergebnis.
Die Wellenfronttechnik geht davon aus, dass jedes einzelne Auge einzigartig ist. Mit einem eigenen Untersuchungsgerät, dem Wavescan Aberrometer, wird die Optik jedes Auges genauestens vermessen – genauer als bislang je denkbar. Diese gewonnen Daten werden einmal graphisch dargestellt und zeigen den individuellen Charakter Ihrer Augen.
Diese Werte können aber auch dazu verwendet werden, mit dem VISX-STAR S4IR-Excimerlaser eine individuelle Kunstlinse (PREVUE LENS) für jedes Auge zu schleifen. Ein Blick durch diese Linse macht Ihnen bereits jetzt das später mögliche Operationsergebnis sichtbar.
Bei der Femto-LASIK wird im Gegensatz zur klassischen LASIK der sogenannte Flapschnitt nicht mit einem computergesteuerten mechanischen Hobel ausgeführt, sondern mit einem Femtosekundenlaser, der ultrakurze Lichtpulse aussendet. Flapschnitte mit dem Femtosekundenlaser sind wesentlich präziser als mechanische Schnitte mit dem Mikrokeratom. Dies trägt wesentlich zur Reduzierung schnittbedingter Komplikationen bei. iLASIK ist somit präziser und sicher. Bei der Femto-LASIK kommen nun nur noch computergesteuerte Lasersysteme zum Einsatz.
Bei der wellenfront-geführten LASIK-Behandlung werden alle bei der Wellenfront-Analyse gewonnenen Daten berücksichtigt: Aus der Wellenfrontkarte läßt sich genau ableiten, an welchem Hornhautbereich wieviel abgetragen werden muss, um den Brechkraftfehler zu korrigieren und durch Beseitigung von Aberrationen die optischen Eigenschaften des Auges zu verbessern.
Die Vorteile dieser wellenfrontgesteuerten LASIK liegen in der verbesserten Sehqualität unter schlechten Beleuchtungsverhältnissen wie z.B. Dämmerung oder nachts sowie im verbesserten Kontrastsehen.