Sie sind hier: Funktion

Die Funktion des menschlichen Auges

Das Auge ist eines unserer wichtigsten Sinnesorgane.
Damit ein Bild über das Auge wahrgenommen werden kann, müssen ankommende Lichtstrahlen so gebündelt werden, dass sie auf der Netzhaut scharf abgebildet werden – wie beim Scharfstellen eines Fotoapparates.

Der optische Apparat des Auges besteht aus Hornhaut, Kammerwasser, Linse und Glaskörper. Die Hornhaut besteht aus Epithel und Stroma. Der optische Apparat lenkt die Lichtstrahlen so ab, dass sich diese im Brennpunkt auf der Netzhaut treffen. Das Ergebnis: wir nehmen ein scharfes, gutes Bild wahr.

Der Brennpunkt verschiebt sich allerdings vor oder hinter die Netzhaut, wenn es zu Unregelmäßigkeiten im optischen Apparat kommt. Dieser Sehfehler (oder Brechungsfehler) wird in Dioptrie (dpt) gemessen.

Hornhautepithel

Als Epithel versteht man eine biologische Sammelbezeichnung für Deckgewebe. Es handelt sich dabei um ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen der vielzelligen tierischen Organismen bedecken. Im Bereich des Augenlaserns ist besonders die äußerste Schicht der Hornhaut wichtig: das Hornhaut-Epithel. Diese ist im Zentum der Hornhaut rund 50/1000 mm dick. Bei der LASEK Operation wird diese Epithelschicht weggeschoben, bevor der Excimer-Laser die Dioptrienänderung vornimmt.

Hornhautstroma

Im Zentrum der Hornhaut ist das Hornhautstroma und 500/1000 mm dick, also 0,5 mm. Es besteht in erster Linie aus transparentem, kollagenem Bindegewebe. Bei der LASIK Operation wird nun eine rund 50 bis 100/1000 mm dicke Schichtlamelle (flap) im Stroma erzeugt und aufgeklappt (Stromalamelle und Epithel  zusammen rund  150 – 100/1000mm). Der Einschnitt in die Hornhaut kann mit einer Klinge, oder –eleganter und messerfrei  - mit einer FEMTO-Laser erzeugt werden.
Femto Schnitte sind dünner, präziser und komplikationsärmer als Messerschnitte.Wenn der Flap einmal aufgeklappt ist, kann nun der Excimer-Laser die gewünschte Dioptrienänderung vornehmen. Nach Ende des Excimer Lasers wird die Flap-Lamelle wieder an die alte Stelle zurücklegt und mit einer Kontaktlinse für 24 Stunden stabilisiert. Dann ist die Wunde verheilt.

Bloggen Sie mit – und informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen in der modernen Augenchirurgie!

UNSER BLOG +